Botho Strauss
wurde am 2. Dezember 1944 in Nauburg (Saale) geboren. Er studierte Germanistik und Soziologie in Köln und München. Während seines Studiums begann er Kritiken für die „Theater heute“ und die „Stuttgarter Zeitung“ zu schreiben (1967 – 1970). Im Jahre 1973 wechselte Botho Strauss als dramaturgischer Mitarbeiter an die Schaubühne am Halleschen Ufer zu Peter Stein, an der er Inszenierungen begleitete und Bearbeitungen vornahm, die das deutsche Theater der siebziger Jahre maßgeblich beeinflusst haben, wie u.a. „Peer Gynt“, „Kleists Traum vom Prinzen von Homburg“ und „Sommergäste“.
In dieser Zeit begann er auch sein eigenes Schaffen als Theaterautor mit Stücken wie „Bekannte Gesichter, Gemischte Gefühle“ und „die Hypochonder“. Nachdem er bisher vor allem Erzählungen und Lyrik verfasst hatte, wird sein Schreiben fürs Theater von nun an zu seiner Haupttätigkeit. Einige Inszenierungen seiner Werke durch Peter Stein und Luc Bondy wie u.a. „der Park“, „Kalldewey, Farce“ und „Die Zeit und das Zimmer“ werden zu den wichtigsten der neueren deutschen Theatergeschichte gezählt.
Botho Strauss schreibt heute wieder vermehrt Prosa und lebt und arbeitet in Berlin und in der Uckermark.
